Du denkst bei Sauna nur an Wellness und rote Köpfe? Dann wird’s Zeit für ein kleines Sauna-Upgrade, denn hinter dem Schwitzen steckt viel mehr, als man denkt. Sauna ist nicht nur Entspannung, sondern echtes Biohacking für uns Frauen: Sie bringt deinen Glow zum Strahlen, unterstützt deinen Hormonhaushalt und macht dich mental stärker, ganz besonders, wenn du sie clever mit Kälte und Achtsamkeit kombinierst. In diesem Beitrag erfährst du, wie du die Sauna richtig nutzt, worauf du im Zyklus achten solltest und wie Schwitzen zu deinem persönlichen Detox-Moment wird.

Inhaltsverzeichnis
1. Sauna-Weltmeister: Was wir Frauen von den Finninnen lernen können
2. Sauna & Biohacking: Eine heiße Liebesgeschichte
3. Was passiert mit deinem Körper in der Sauna?
4. Detox, Darling! Warum Schwitzen schöner macht
5. Richtig saunieren: So holst du das Maximum raus
Sauna-Weltmeister: Was wir Frauen von den Finninnen lernen können
Wusstest du, dass Finnland das Land mit den meisten Saunagängern pro Kopf ist? Auf rund 5,5 Millionen Einwohner kommen über 3 Millionen Saunen das heißt: theoretisch hat dort fast jeder Haushalt seine eigene. Und es ist völlig normal, mit der Familie, mit Freunden oder sogar mit Kolleg:innen gemeinsam zu saunieren. Ganz ohne Scham, dafür mit viel Stolz auf diese uralte Tradition.
Schon Babys werden dort ganz behutsam ans Saunieren herangeführt. Und tatsächlich gehört die Sauna in Finnland sogar zur immateriellen Weltkulturerbe-Liste der UNESCO.
Der Klassiker: Erst ordentlich schwitzen, dann direkt in ein eiskaltes See- oder Schneebad, selbst bei minus 20 Grad. Klingt verrückt? Vielleicht. Aber auch faszinierend. Denn die Finnen schwören darauf: für die Gesundheit, die Haut, das Immunsystem und fürs seelische Gleichgewicht.
Diese einfache Wechselwirkung von Hitze und Kälte ist übrigens eine der ältesten Formen des Biohackings. Sie stimuliert unsere Selbstheilungskräfte, aktiviert den Kreislauf und kann sogar die Zellalterung verlangsamen.
Es gibt finnische Studien, die einen Zusammenhang zwischen häufigen Saunabesuchen und einem reduzierten Demenzrisiko zeigen.
Also: Warum nicht ein uraltes Ritual für dich neu entdecken und dabei deinem Körper einen echten Glow-Moment schenken?
Sauna & Biohacking: Eine heiße Liebesgeschichte
Wenn man an Biohacking denkt, kommen oft Begriffe wie Intervallfasten, Kältetraining, Supplements oder Hightech-Tracker in den Sinn. Doch was viele vergessen: Auch das Saunieren ist eine absolut wirksame, jahrhundertealte Biohacking-Methode – ganz ohne Schnickschnack.
Denn im Kern geht’s beim Biohacking darum, den Körper bewusst positivem Stress auszusetzen, um ihn stärker, gesünder und widerstandsfähiger zu machen. Und genau das passiert, wenn du in die Sauna gehst: Die intensive Hitze bringt deinen Kreislauf ordentlich in Schwung, aktiviert Reparaturprozesse in den Zellen und trainiert deine Fähigkeit zur Regeneration.
Das nennt man auch „hormetischen Reiz“, ein Reiz, der stark genug ist, um den Körper herauszufordern, aber nicht so stark, dass er schadet. Dein Körper antwortet mit einem echten Superpower-Programm:
- Zellschutz,
- Entgiftung,
- Hormonbalance,
- Immunsystem-Boost
– alles läuft auf Hochtouren.
Und genau deshalb ist die Sauna so viel mehr als Wellness. Sie ist ein Ritual für deinen Körper, aber auch für deinen Geist.
Denn während dein Körper schwitzt, beginnt dein Kopf loszulassen. Gedanken verlangsamen sich. Der Alltag rückt in den Hintergrund. Und das ist es, was Biohacking für Frauen oft so besonders macht: Es ist keine Selbstoptimierung um jeden Preis, es ist ein bewusster Weg zurück zu dir selbst.
Also: Wenn du deinen Körper stärken, deinen Glow entfachen und gleichzeitig deine innere Balance finden willst, dann ist die Sauna dein stiller, heißer Verbündeter.
Was passiert mit deinem Körper in der Sauna?
Du legst dein Handtuch auf die Holzbank, setzt dich hin, atmest tief durch und schon beginnt dein Körper auf Hochtouren zu arbeiten. In der Sauna passiert nämlich viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.
Deine Haut öffnet sich – Detox durch die Poren
Durch die Hitze steigen Hauttemperatur und Durchblutung rapide an. Deine Poren öffnen sich, du beginnst zu schwitzen und zwar richtig: Bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit können bei einem Saunagang über die Haut verloren gehen. Dabei werden nicht nur Wasser und Salze ausgeschieden, sondern auch Stoffwechselreste und Schadstoffe, die sich im Gewebe angesammelt haben.
Ergebnis: Ein natürlicher Detox-Effekt und ein frischer, klarer Teint.
Dein Herz schlägt schneller – wie ein leichtes Cardio-Training
Die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass sich deine Blutgefäße weiten. Dein Herz arbeitet schneller, um den Körper zu kühlen, wie bei einem sanften Ausdauertraining. Ein 15-minütiger Saunagang kann etwa 30 bis 70 Kalorien verbrennen.
Positiver Nebeneffekt: Deine Durchblutung verbessert sich, auch in den kleinsten Kapillaren d.h. bessere Versorgung von Haut, Muskeln, Organen und sogar dem Gehirn.
Glückshormone? Ja, bitte!
Die Wärme wirkt wie ein Reset für dein Nervensystem. Stresshormone wie Cortisol sinken, während Endorphine und Serotonin steigen, das sind deine natürlichen Gute-Laune-Macher. Viele Frauen berichten, dass sie sich nach dem Saunieren wie „ausgewechselt“ fühlen: entspannter, ruhiger, klarer.
Sauna ist also nicht nur Bodycare, sondern echte Mindcare.
Immunsystem on fire (im besten Sinne)
Regelmäßiges Saunieren aktiviert deine Abwehrkräfte. Warum? Weil der kurzfristige Hitzereiz eine Art „Training“ für dein Immunsystem ist. Es lernt, schneller und effektiver auf Veränderungen zu reagieren z. B. auf Kälte, Viren oder andere Belastungen.
Besonders in der Erkältungszeit ist das ein echter Schutzschild für deinen Körper.
Ein Saunagang ist viel mehr als eine Auszeit. Es ist ein ganzheitlicher Reiz, der deinen Körper stärkt, deine Haut pflegt, deinen Geist beruhigt und dein gesamtes System aktiviert – genau das, was wir Frauen im stressigen Alltag oft brauchen, aber viel zu selten bewusst einplanen.
Detox, Darling! Warum Schwitzen schöner macht
Schwitzen klingt erst mal nicht super sexy, oder? Aber wenn es um Beauty und strahlende Haut geht, ist es ein absolutes Power-Tool und die Sauna ein echter Gamechanger, wenn du deinem Glow auf die Sprünge helfen willst.
Schwitzen ist die natürliche Klärung für deine Haut
In der Sauna wird richtig geschwitzt und das ist super wichtig! Denn durch das Schwitzen werden abgestorbene Hautzellen und Ablagerungen aus den Poren herausgespült. Das macht deine Haut frisch, rein und sichtbar ebenmäßiger.
Wer regelmäßig sauniert, unterstützt seinen Körper dabei, toxische Stoffe loszuwerden, die sich im Alltag durch Umweltbelastung, Make-up oder Ernährung ansammeln. Und das wirkt sich direkt auf deinen Teint aus: frisch, rosig und mit diesem gesunden „Sauna-Glow“.
Anti-Aging durch Hitze? Ja, das geht!
Die Hitze in der Sauna regt die Produktion von Kollagen und Elastin an – zwei wichtige Proteine, die deine Haut straff, elastisch und jugendlich halten. Zusätzlich fördert die bessere Durchblutung die Zellregeneration.
Das bedeutet: Mehr frische Zellen, weniger Fältchen und ein strahlender Teint, der von innen kommt. Außerdem stärkt das Schwitzen die Schutzbarriere der Haut.
Detox funktioniert nicht nur über die Haut
Saunieren hilft nicht nur deinem Äußeren, sondern auch deinem Inneren. Durch das Schwitzen werden Schadstoffe, die sich in deinem Körper angesammelt haben, ausgeschieden. Das kann sich positiv auf deine Energie, deine Verdauung und sogar auf deine Stimmung auswirken.
Mehr als nur Schönheit – Sauna stärkt dein Wohlbefinden
Ein schöner Nebeneffekt: Wenn dein Körper gereinigt ist und du dich gut fühlst, strahlst du das auch aus. Sauna ist deshalb ein echtes Rundum-Paket für Haut, Seele und Selbstbewusstsein.
Also, gönn dir die regelmäßigen Schwitz-Momente! Dein Körper, deine Haut und dein Geist werden es dir danken – und dein Glow wird alle Blicke auf sich ziehen.

Richtig saunieren: So holst du das Maximum raus
Klingt erstmal simpel: reingehen, schwitzen, rauskommen. Aber ein gut geplanter Saunagang kann viel mehr, er macht den Unterschied zwischen „nett, aber anstrengend“ und „wow, das fühl ich!“ Hier kommt dein Mini-Guide für’s perfekte Saunieren, damit dein Körper profitiert und dein Glow nicht lange auf sich warten lässt:
Timing ist alles
Geh nicht mit vollem Magen in die Sauna, das stresst den Kreislauf. Aber auch komplett nüchtern solltest du nicht sein. Ideal ist ein leichter Snack 1 – 2 Stunden vorher und viel Wasser trinken! Und ja: am besten planst du Zeit zum Runterkommen ein, ein Saunagang ist kein Termin, sondern ein Ritual.
Richtig einsteigen: warm duschen & gut abtrocknen
Bevor’s losgeht: kurz duschen (hygienisch!) und dich gut abtrocknen. Warum? Trockene Haut schwitzt schneller und das bringt deinen Körper besser auf Touren.
Wie lange? Lieber kürzer und bewusst
Ein klassischer Saunagang dauert etwa 8 – 15 Minuten, aber du musst dich nicht beweisen. Wenn’s dir zu heiß wird, raus da! Qualität schlägt Quantität. Zwei bis drei Durchgänge sind völlig ausreichend, vor allem wenn du erst damit anfängst.
Cool down, Baby!
Nach dem Saunieren kommt das Kälteritual: eiskalte Dusche, Kneipp-Gang oder (wenn du mutig bist) ein Tauchbecken. Warum? Dieser Reiz ist Gold wert: Er trainiert Gefäße, Kreislauf und stärkt dein Immunsystem.
Tipp: Immer von außen nach innen kühlen, also Beine, Arme, dann der Rest. So vermeidest du Kreislaufprobleme. Kneipp
Pausen einplanen – das ist der wahre Luxus
Zwischen den Saunagängen 30 Minuten Pause einlegen. Kuscheldecke, Liege, Wasser trinken, einfach mal nix tun. Genau hier passiert Magie: Der Körper verarbeitet den Reiz, das Nervensystem kommt zur Ruhe und du fühlst dich danach wie neugeboren.
Zusatz-Hack:
Nimm dir eine Gesichtsmaske mit, die bei Wärme aktiviert wird, deine Haut ist nach dem Schwitzen aufnahmefähiger als sonst. Oder verwöhn dich nach dem letzten Gang mit einem hochwertigen Pflegeöl, dein Körper saugt es auf wie ein Schwamm.
So saunierst du richtig – Schritt für Schritt:
Vor dem Saunagang
- Iss vorher keine große Mahlzeit, aber geh auch nicht nüchtern, ein leichter Snack 1 – 2 Stunden davor ist ideal.
- Trinke ausreichend Wasser, am besten stilles Wasser oder ungesüßten Tee.
- Dusche dich warm ab und trockne dich gut ab, das hilft deinem Körper, schneller ins Schwitzen zu kommen.
- Mach bei Bedarf ein warmes Fußbad, es steigert die Durchblutung und stimmt deinen Körper auf die Hitze ein.
In der Sauna
- Wähle deinen Platz bewusst: Oben ist es heißer, unten milder. Starte lieber weiter unten, wenn du noch nicht so geübt bist.
- Lege ein großes Handtuch unter dich, damit kein Schweiß aufs Holz tropft (Hygiene!).
- Bleibe 8 – 15 Minuten, je nach deinem Empfinden.
- Verlasse die Sauna sofort, wenn dir schwindlig oder unwohl wird.
- Setz dich vor dem Verlassen ein bis zwei Minuten aufrecht hin, um den Kreislauf zu stabilisieren.
Nach dem Saunagang
- Geh zuerst an die frische Luft, tief durchatmen, das kühlt sanft runter.
Danach: kalte Dusche oder Tauchbecken, immer von den Füßen zum Herzen hin kühlen (Kneipp-Prinzip). - Gönn dir mindestens 15 – 30 Minuten Ruhe, am besten im Liegen und mit etwas zu trinken.
Wiederholungen
- Wiederhole den Zyklus 2 – 3 Mal, wenn es sich gut anfühlt.
- Wichtig: Nichts erzwingen, dein Körper gibt den Ton an. Auch ein Durchgang kann bereits sehr wohltuend sein.
Regelmäßigkeit bringt den Effekt! 3 – 4 Mal pro Woche sind ideal, um von den gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren. Such dir am Besten ein Fitnessstudio mit einer Sauna raus, dann kannst du nach dem Sport gleich entspannen.
Sauna Arten im Überblick: Was passt zu dir?
- Finnische Sauna (85–95 °C): Klassisch, intensiv und perfekt, wenn du ordentlich schwitzen willst. Ideal für geübte Saunagängerinnen und Fans des Wechselreizes.
- Biosauna (50–60 °C, höhere Luftfeuchtigkeit): Sanfter, hautfreundlicher und kreislaufschonender. Super für Anfängerinnen oder sensible Tage im Zyklus.
Infrarotkabine (40–60 °C): Erwärmt den Körper von innen heraus, ohne dass die Raumluft extrem heiß ist. Ideal bei Verspannungen, Rückenproblemen oder wenn dir die klassische Sauna zu viel ist. - Dampfbad (40–50 °C, 100 % Luftfeuchtigkeit): Besonders feuchte Wärme, die Haut und Atemwege pflegt. Perfekt bei trockener Haut, gereizten Schleimhäuten oder wenn du einen Detox für die Atemwege brauchst.
Kälte küsst Gesundheit: Eisbäder, kalte Duschen & der Kick danach
Kälte klingt im ersten Moment vielleicht abschreckend, aber sie ist ein echter Geheimtipp für Körper, Haut, Hormone und deine mentale Stärke. Vor allem im Zusammenspiel mit Hitze (z. B. durch Sauna) wirkt sie wie ein Jungbrunnen von innen.
Warum Kälte genauso wichtig ist wie Hitze
Während die Wärme in der Sauna deine Gefäße weitet, die Durchblutung ankurbelt und die Muskulatur entspannt, hat Kälte genau den gegenteiligen Effekt und genau das ist der Trick!
Durch den Wechsel von heiß auf kalt entsteht ein sogenannter thermischer Reiz, der:
- deine Gefäße trainiert (Stichwort: bessere Durchblutung),
- deinen Stoffwechsel anregt,
- und sogar deine Zellregeneration fördert.
Kälte wirkt wie ein Mini-Schock für deinen Körper, aber ein gesunder! Dein Organismus lernt dadurch besser mit Stress umzugehen, was wiederum deine Resilienz stärkt.
Was passiert, wenn du deinem Körper beides gibst?
Der Mix aus Hitze und Kälte bringt deinen Körper in einen echten Biohacking-Zustand:
- Kreislauftraining pur, dein Herz-Kreislauf-System wird gestärkt.
- Lymphfluss & Detox: Die Lymphe kommt durch den Wechselreiz in Bewegung und hilft, Schadstoffe abzutransportieren.
- Immunsystem-Boost: Regelmäßige Kältereize stimulieren deine Abwehrkräfte, du wirst seltener krank.
- Mentale Klarheit & Fokus: Nach einem Kältereiz fühlt sich dein Gehirn wie „neu gestartet“ an, wie ein Espresso für den ganzen Körper.
- Glücksgefühle! Der kurze Stress durch Kälte setzt Endorphine frei, danach fühlst du dich wach, lebendig und mental gestärkt.
Tipps für den Einstieg: Kaltbaden & Wechselduschen
Du musst nicht sofort ins Eisloch springen, fang sanft an:
- Wechselduschen: Nach dem Duschen abwechselnd warm und kalt duschen (je 30 Sekunden, 2 – 3 Runden). Immer mit kalt enden!
- Kalte Güsse nach der Sauna: Beginne mit den Beinen, dann Armen, erst zum Schluss Bauch und Rücken, das schont den Kreislauf.
- Fußbäder oder kalte Handgüsse: Perfekt für Einsteigerinnen oder bei niedrigem Blutdruck.
- Kaltbaden im See oder Tauchbecken: Erst ab ca. 10 °C und nur gut vorbereitet, mit ruhiger Atmung und vorherigem Warm-up. Nicht bei Erkältung oder Herzproblemen!
Mentale Stärke & Immunsystem, dein persönlicher Winter-Booster
Regelmäßiger Kältekontakt macht dich nicht nur abgehärteter im Alltag, sondern auch mental belastbarer. Du lernst, mit einem unangenehmen Gefühl ruhig umzugehen und genau das ist echtes Mindset-Training. Viele Biohackerinnen schwören auf tägliche kalte Duschen oder Morgen-Eisbäder, um mit klarem Kopf, Energie und innerer Stärke in den Tag zu starten. Fang hier klein an z.B. nach dem Duschen einfach kalt Abduschen und steigere dich in den nächsten Wochen.
Fazit:
Kälte ist kein Gegner, sie ist dein geheimer Superpower-Trigger. Kombiniert mit Wärme holst du dir ein natürliches Upgrade für Körper, Geist und Haut. Vielleicht kostet’s anfangs Überwindung, aber der Glow, das Gefühl danach und die Stärke, die du daraus ziehst, sind es mehr als wert.
Hitzewelle meets Biohacking: Sommer-Sauna, macht das Sinn?
Auch wenn es widersprüchlich klingt: Saunieren im Sommer ist eine echte Geheimwaffe. Dein Körper lernt durch die Hitze besser mit hohen Temperaturen umzugehen – du schwitzt effektiver, dein Kreislauf bleibt stabil und du fühlst dich allgemein belastbarer. Der regelmäßige Hitzereiz erhöht deine Hitzetoleranz und kann sogar helfen, dich mental auf stressige Alltagssituationen vorzubereiten. Viele merken: Wer im Sommer sauniert, fühlt sich wacher, fokussierter und hat weniger Kreislaufprobleme im Alltag. Pluspunkt: Danach fühlt sich jede noch so warme Sommerdusche plötzlich wie ein Frischekick an.
Winter-Wellness für Queens: Warum dein Körper die Sauna jetzt besonders liebt
Im Winter läuft dein Körper auf Sparflamme, die Sauna bringt dich nicht nur ins Schwitzen, sondern stärkt auch effektiv dein Immunsystem. Gleichzeitig hellt die Wärme deine Stimmung auf, hilft bei Winterblues und sorgt für echte Wohlfühlmomente. Du trainierst deine Wärmeresistenz und frierst im Alltag weniger schnell. Zusätzlich kannst du so sogar Heizkosten sparen, weil dein Körper sich besser an die Kälte anpasst. Und mal ehrlich: Gibt es etwas Schöneres, als sich im Winter nach einem Saunagang wie neu geboren zu fühlen?
Wann passt Sauna in deinen weiblichen Rhythmus?
Unser Zyklus beeinflusst nicht nur Stimmung, Energie und Haut, sondern auch, wie wir auf Sauna reagieren. In der Follikelphase (nach der Periode bis zum Eisprung) ist dein Körper besonders aufnahmefähig für Reize wie Hitze und Kälte, das ist die beste Zeit für intensive Saunagänge oder sogar Eisbäder.
Um den Eisprung herum kann dein Kreislauf empfindlicher reagieren, hier darf es gerne etwas sanfter zugehen, z. B. in der Bio- oder Infrarotsauna.
In der Lutealphase (nach dem Eisprung bis zur Periode) brauchst du mehr Wärme, Erdung und Ruhe, moderate Saunagänge helfen, PMS-Symptome zu lindern und Stresshormone abzubauen.
Während der Menstruation darfst du ganz auf dein Bauchgefühl hören: Wenn dir Wärme guttut, kann ein kurzer Saunabesuch entspannend wirken, aber zwing dich zu nichts. Wichtig ist, dass du im Einklang mit deinem Körper saunierst, dann wird es nicht nur ein Wellnessmoment, sondern echte hormonelle Selbstfürsorge.
Biohacking-Tipps: So optimierst du dein Saunaerlebnis
Du willst mehr aus deinem Saunagang herausholen als nur warme Luft und Schweiß? Mit ein paar einfachen Biohacking-Tricks wird aus deinem Saunabesuch ein echtes Ritual für Körper und Geist.
Ätherische Öle wie Eukalyptus, Lavendel oder Zitrone können deine Stimmung heben, die Atemwege befreien und sogar die Entgiftung fördern, ein paar Tropfen auf dem Aufguss oder in der Duftschale wirken Wunder. Atemtechniken (z. B. bewusste Nasenatmung oder sanftes Box Breathing) helfen dir, im Moment zu bleiben und das Herz-Kreislauf-System ruhig zu halten. Und mit etwas Achtsamkeit, z. B. durch meditative Gedanken oder Body Scanning, wird der Saunagang zur kleinen Auszeit für die Seele.
Box Breathing in einer Grafik erklären / zeichnen!!
Vor der Sauna solltest du leicht und nährstoffreich essen am besten etwa 1,5 bis 2 Stunden vorher. Denk an etwas mit guten Kohlenhydraten und Proteinen, z. B. ein Haferbrei, Smoothie oder eine kleine Bowl. Nach der Sauna freut sich dein Körper auf Mineralstoffe z. B. in Form von Gemüse, einer leichten Suppe oder Kokoswasser.
Und ganz wichtig: Trinken! Am besten stilles Wasser, ungesüßter Kräutertee oder eine Prise Salz und Zitrone im Wasser für den Elektrolythaushalt. Alkohol oder stark koffeinhaltige Getränke bitte meiden, die bringen deinen Kreislauf durcheinander und entziehen zusätzlich Wasser.
Mit diesen kleinen Hacks wird dein Saunabesuch nicht nur entspannend, sondern ein echtes Selfcare-Upgrade.
Wann sollte man nicht in die Sauna gehen?
- Bei Erkältung oder Fieber: Dein Körper ist ohnehin geschwächt, die zusätzliche Belastung durch Hitze kann kontraproduktiv sein. Außerdem besteht Ansteckungsgefahr für andere.
- Bei offenen Wunden oder entzündlichen Hauterkrankungen: Hitze kann Entzündungen verschlimmern und die Heilung verzögern.
- Bei unklaren Herzerkrankungen oder akuten Rheumaschüben: In solchen Fällen lieber zuerst ärztlich abklären, ob Sauna aktuell sinnvoll ist.
- Wenn du dich sehr erschöpft fühlst oder Kreislaufprobleme hast: Hör auf deinen Körper. Sauna ist intensiver, als man denkt.
In manchen Fällen kann Sauna sogar hilfreich sein, aber mit Vorsicht
- Bei chronischen Erkrankungen wie z. B. Bronchitis, Bluthochdruck oder bestimmten Hautkrankheiten kann regelmäßiges Saunieren positive Effekte haben – aber bitte vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt sprechen.
- Wenn du bereits vor der Schwangerschaft regelmäßig sauniert hast, spricht in der Regel nichts dagegen, aber sanft und ohne Überforderung.
- Wenn du neu mit Sauna startest, sei bitte besonders vorsichtig: Die Hitze kann den Kreislauf zusätzlich belasten, taste dich langsam heran und sprich mit deiner Ärztin.
Fazit: Schwitz dich schön – innen wie außen
Ganz ehrlich: Saunieren fühlt sich manchmal wie ein Kurzurlaub an – und genau das ist es auch für deinen Körper. Du schwitzt nicht nur Stress raus, sondern schenkst dir selbst eine Auszeit, die tief wirkt: für deine Haut, deine Hormone und deine Stimmung.
Ob Sommer oder Winter, Zyklus oder Alltagstrubel – mit ein bisschen Achtsamkeit und den richtigen Hacks wird die Sauna zu deinem Selfcare-Highlight. Kombiniert mit Kälte, bewusster Atmung, leichten Ritualen und einem guten Gespür für deinen Körper ist sie echtes Biohacking, das Spaß macht.
Also: Handtuch schnappen, Lieblingsduft einpacken und los – deine nächste Sauna-Session wartet schon.
Liebe Grüße,
Alina
Hallo, dies ist ein Kommentar.
Um mit dem Freischalten, Bearbeiten und Löschen von Kommentaren zu beginnen, besuche bitte die Kommentare-Ansicht im Dashboard.
Die Avatare der Kommentatoren kommen von Gravatar.